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4.11.2017

Immer wieder feiertags

Herr Käte - Katrin Göring-Eckardt vom fundamental-religiösen Flügel der Grünen, also präsestiniert - ist mit Sicherheit von der Idee begeistert; aus der SPD-Spitze heißt es, man müsse über den Vorschlag nachdenken; und inzwischen verlautbaren sogar hochrangige CDU-Funktionäre, über die Einführung eines solchen Feiertages könne nachgedacht werden. Na ja, bei den Anhängern dieser bewussten Religion selbst ist klares Denken hingegen nicht sonderlich verbreitet. Im Video-Podcast vom 28. Oktober hat natürlich auch Angela Merkel zum wiederholten Male ihrer Überzeugung Ausdruck verliehen, dass diese Religion zu Deutschland gehöre und sogar „eine der Grundlagen unserer Arbeit“ sei - armes Deutschland, das erklärt so manches! Der unumgängliche Aiman Mazyek hat sich überraschenderweise noch nicht geäußert.

Allen heuchlerischen, politisch korrekten Rechtfertigungen zum Trotz geht es den Protagonisten dieser Religion, deren arschgesichtiger Prophet und Hassprediger dazu aufrief, alle Missliebigen zu töten, doch allein um eines: öffentliche Macht ausüben, um die gottvermaledeite Säkularisierung ein kleines bisschen auszuhebeln. Das sollen sie aber bitte ausschließlich dort tun, woher diese so fremdartige Religion einst kam und wo solch ein Feiertag schon seit eh und je mit okkulten Riten zelebriert wird - in Witterstadt Luthenberg und im übrigen Osten: Für PDS- und AfD-Wähler ist so etwas genau das Richtige. Aber in Westdeutschland niemals: Der 31. Oktober darf auf keinen Fall dauerhaft gesetzlicher Feiertag werden!

Zumindest nicht während der nächsten 500 Jahre.

Siehe auch:
Ökumenetekel
Dexodus
Reforminator

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